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Evangelische Kirchengemeinde Schwickartshausen

Porträt / Rundgang

Evangelische Kirchengemeinde Schwickartshausen
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Pfarrerin Regine Jünger


Einfach weitergeben möchte ich Ihnen die Gedanken unserer Sekretärin Irmgard Dechert für die bevorstehende Zeit - denn - mir spricht sie aus der Seele damit und Ihnen hoffentlich auch?:

Urlaub — kann man einfach so abschalten?

Urlaubszeit! Man freut sich auf den anstehenden Urlaub. Endlich einmal ausspannen, nur das tun, was Spaß macht oder einfach nichts tun! Die Seele baumeln lassen! Fahrrad fahren, wandern, in der Sonne liegen! Andere Länder, andere Städte kennen lernen, das Unbekannte erkunden. Wie leben die Menschen woanders? Wie schmeckt dort das Essen? Welche Sehenswürdigkeiten gibt es? Sind die Kirchen woanders geöffnet? Fragen über Fragen!
Aber bis es endlich so weit ist, muss noch einiges erlediget werden: Auf dem Schreibtisch warten noch unbeantwortete Briefe, Telefonate sind zu führen, Gottesdienstpläne müssen veröffentlicht werden, der Schaukasten sollte auf dem neuesten Stand sein - und dann ist da noch der Gemeindebrief, der in den Druck muss, damit er pünktlich verteilt werden kann.
Einfach Tasche packen und los – das gibt es bei mir nicht! Zu Hause setzt sich das Ganze fort: den Kühlschrank leer essen und den Wasserhahn zudrehen, Schlüssel an Verantwortliche für die Post und Blumengießen, gebügelt wird nur noch das, was für den Urlaub gebraucht wird, geputzt wird erst nach dem Urlaub (das habe ich mittlerweile schon gelernt!)
Und ist der Herd auch wirklich aus? Und das Bügeleisen? Habe ich auch nichts vergessen? Fotoapparat, Fahrkarten, Scheckkarte - alles andere kann man kaufen! Nach diesen Aktionen ist man echt urlaubsreif!
Aber wenn ich dann mit meinem Fahrrad im Zug sitze, der mich zum Anfangspunkt meiner Radtour bringt, fängt der Urlaub für mich an. Dann weiß ich, ich habe zuhause alles erledigt und ich kann abschalten und mich ganz auf die freie Zeit konzentrieren.
Mit dem Gepäck auf dem Fahrrad und der Sonne auf der Haut kann ich meinen Urlaub (in vollen Zügen) genießen. Nach dem Tagesziel suche ich mir an dem Ort, wo es mir gerade gefällt, ein Zimmer und lasse den Tag bei einem guten Essen ausklingen.
Es ist egal, ob ich ans Ende der Welt reise oder in die nächste Umgebung. Der Abstand zu dem Gewohnten kann meine Sichtweise so verändern, dass ich manches mit anderen Augen sehe. Ich bringe Bilder mit, die ich nicht nur auf CDs brennen oder in Alben kleben kann, sondern die zuhause in meinem Herzen nachwirken.

Urlaub hinterlässt Spuren,
Spuren in meiner Seele,
aber auch Spuren in meinem Gedächtnis.
Beiden Spuren nachzugehen,
ist die Wegzehrung für den Alltag.

Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Sommer– und Urlaubszeit,
belasten Sie sich nicht mit zu viel Gepäck, man kann mit ganz wenig auskommen.

Ihre
Irmgard Dechert und
Pfarrerin Regine Jünger



























Letzte Bearbeitung: 22.12.2011
Ev. Pfarramt
Bornweg 2a
63667 Nidda
Tel: 06046/ 7550
Fax:06046/ 3536
- Email

Bürostunden: Mittwoch 8:00- 12:00 Uhr

 
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Kirchenbau der Gotik mit ältesten Teilen aus dem 12. Jahrhundert, etwa dem getreppten Rundportal am Turm. Das später gebaute Schiff des 13. Jh. zeigt noch erhaltene frühgotische Fenster. Barocke Umbauten berührten, wie in vielen Dorfkirchen der Umgebung, die älteren Formen. z.B. Einbau der Emporen und "Ochsenaugen"- Fenster. Der Spitzhelm des Turmes wurde 1741 gebaut.


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Kirchenfenster im Chorraum


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Blick in den Chorraum mit der Orgel auf der linken Seite


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Blick vom Altar zur Empore

Mehr über unsere Kirche in der Rubrik ---> WEGWEISER

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Unsere Orgel
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Benefizkonzert für die Restaurierung der alten Orgel am 2. Dezember 2002
Die große Mühe, die sich Karola Zühlke, Organistin der evangelischen Kirchengemeinde Schwickartshausen/Bobenhausen/Eckartsborn und Leiterin des gemeindlichen Singkreises, mit der Vorbereitung des Benefizkonzertes zur Restaurierung der alten Schwickartshäuser Kirchenorgel gemacht hat, hat sich gelohnt:
Das äußerst zahlreich erschienene Publikum erlebte ein wunderschönes und überaus gelungenes Konzert, das der Singkreis, sowie Hermann Kerzendorf(Trompete), Martin Kerzendorf(Violine), Christiane Kerzendorf(Querflöte), Melitta Duchardt(Violine), Werner Bach(Flügelhorn), Daniel Bach(Flügelhorn), Nirmala Pujari(Klarinette) und Regine Jünger(Cello) mit gestalten.
Die Benefizveranstaltung, die von Karola Zühlke organisiert und musikalisch geleitet worden war, brachte viel Geld für die Orgelsanierung in die Kasse. Über 500 € haben die begeisterten ZuhörerInnen gespendet.

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Bericht und Foto von Manuela Baumann im Kreis Anzeiger Dez. 2002





Das deutsche Wort “ Orgel “ stammt vom griechischen Begriff “ Organon “ ab, welcher allgemein Werkzeug oder Instrument bedeutet, im musikalischen Bereich also die Bedeutung “ Tonwerkzeug “ oder “ Musikinstrument “ erhält. Man hat einige Namen für die Orgel verwendet, noch bis zum heutigen Tag nennt man sie die “ Königin der Instrumente “. Im Mittelalter bezeichnete man sie als “ des Herren Magd “, als dienende Funktion im christlichen Gottesdienst. --> Bitte lesen Sie weiter!